Akupunkturnadeln, die durch traditionelle Beifusszigarren erhitzt werden, werden an entsprechenden Punkten am Fuss gesetzt - vielen Babys hat dies bereits das Umdrehen erleichtert
Am besten führen Sie diese Übung mit Ihrem Partner durch, und lassen sich von Ihrer Hebamme dazu anleiten. Eine weitere Möglichkeit ist es, mit Pölstern unterm Po die Beine an der Wand hochstellen (Kerze). Beides ermöglicht es dem Ungeborenen aus dem Becken herauszurutschen und sich umzudrehen. Wenn Sie ein "rumpelndes" Gefühl im Bauch verspüren, die Lage des Babys im Ultraschall kontrollieren lassen!
Erst wenn alle vorgenannten Massnahmen ohne Erfolg bleiben, wird Ihr Arzt/Ihre Ärztin etwa in der 36.SSW eine "Äußere Wendung" vornehmen. Dabei wird versucht, das Baby durch die Bauchdecke manuell zu drehen. Sicherheitshalber wird dazu vorab ein wehenhemmendes Mittel verabreicht. Was ein bisschen heftig klingt, hat immerhin eine 70%ige Erfolgschance (Quelle: Geburthaus Nussdorf)
Fragen Sie Ihren Arzt nach seinen bisherigen Erfahrungswerten dazu!

Geburt in Beckenendlage (BEL)
Wenn Sich Ihr Baby trotz aller Bemühungen nicht zur Schädellage bewegen lässt, wird man Ihnen in den allermeisten Fällen zu einem Kaiserschnitt (Sectio) raten.
Nicht mehr viele Geburtshelfer/Hebammen sind im Umgang mit der spontanen Vaginalgeburt in Beckenendlage vertraut und es erfordert einiges Geschick des Arztes, dem Baby verkehrt herum auf die Welt zu helfen.
Wenn Sie trotz Beckenendlage eine Spontangeburt anstreben, suchen Sie einen erfahrenen Gynäkologen zu Ihrer Begleitung (z.B.: Dr. M. Adam, Department Semmelweis-Klinik).
Weitere seltene Kindeslagen:
- Steiss-Fuss-Lage
Das Baby liegt mit den Beinen voran im Geburtskanal
- Querlage
- Schräglage
TherapeutInnen für Akupunktur & Moxibustion
finden in der 1. Babysuchmaschine
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